Auf den Spuren von Fred Feuerstein
Klasse 5e
Wie viel Mühe die Menschen in der Steinzeit bei der Verrichtung einfacher Alltagstätigkeiten hatten, konnten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5e bei ihrem Besuch im Landesmuseum erfahren.
In der archäologischen Ausstellung wurde zunächst erklärt, wie die Menschen der Altsteinzeit als Jäger und Sammler lebten und welche technischen Fähigkeiten sie besaßen. Besonders interessant waren die steinzeitlichen Werkzeuge und jeder wollte einmal den Faustkeil oder einen der Feuersteine in der Hand halten.
Am meisten beeindruckte die Schülerinnen und Schüler aber die Herstellung eines Lederarmbands, denn zum Schneiden durften sie nur Feuersteine verwenden.
In der Schule konnte man dann wieder die Vorzüge der Schere genießen, aber die hergestellten Lederarmbänder bleiben für die Schülerinnen und Schüler von besonderem Wert.

Klasse 5c
Einmal einen echten Faustkeil halten dürfen, die Körperhaltung eines Bestatteten in der Steinzeit nachahmen, den Lebensalltag der Alt- und Jungsteinzeitmenschen mit dem eigenen Lebensalltag vergleichen, Lederarmbänder mit Hilfe eines Feuersteins selber herstellen, dies alles erlebten die Schülerinnen Schüler der Klasse 5c bei ihrem Besuch im Niedersächsischen Landesmuseum.
Die Klasse hatte sichtbar viel Spaß an der Ausstellung und war sehr neugierig und interessiert. Die Museumspädagogin Frau Asbek zeigte uns anfänglich Geräte und Werkzeuge aus der Alt- und Jungsteinzeit. Die Kinder durften einige Dinge anfassen und vergleichen. Den Schülerinnen und Schülern wurde deutlich, dass der Steinzeitmensch zum Überleben schwere körperliche Arbeit verrichten musste und zugleich auch über ein großes Maß an Fingergeschick verfügen musste.
Insbesondere bei der Herstellung des Lederarmbandes waren alle Schülerinnen und Schüler gefragt, denn schnell wurde allen bewusst, dass man die Aufgabe nur zu zweit bewältigen konnte. Das zähe Leder war mit dem Feuerstein nur zu durchschneiden, wenn man daran kräftig genug rechts und links zog und den Feuerstein an seiner schärfsten Stelle benutzte.Die Kordel aus Bast musste man auch gemeinsam drehen, um das Lederarmband damit zu zubinden.
Die Schülerinnen und Schüler hätten sogar gerne noch mehr gesehen und das Museum noch etwas besser kennen gelernt. Frau Asbek erinnerte die Kinder daran, dass Freitag Nachmittag der Eintritt im Museum kostenlos sei. Ein tolles Angebot für die ganze Familie!